Projekte
Die GLP Schweiz steht Anfang 2024 vor der Herausforderung, ihre Mitglieder stärker in die parteiinterne Willensbildung und insbesondere in die Parolenfassung einzubeziehen. Vor diesem Hintergrund erteilte sie dem glp lab den Auftrag, den Parolenfassungsprozess systematisch zu analysieren und weiterzuentwickeln. Ziel war es, neue Wege zu finden, wie Mitglieder besser informiert, stärker beteiligt und gleichzeitig die Sektionen entlastet werden können.
Folgende Vision wurde definiert: „Die GLP begeistert die Wähler:innen und gestaltet erfolgreich die Zukunft, weil man sich aktiv an der Willensbildung und Parolenfassung beteiligen kann.“
2.1 Die quantitative Umfrage.
Im April 2024 führte das Lab eine breit angelegte Umfrage für Verantwortliche der Parolenfassung aus verschiedenen Sektionen durch. Es nahmen insgesamt 105 Personen teil. Die wichtigsten “Baustellen” des aktuellen Parolenfassungsprozesses lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Um die Umfrageergebnisse zu vertiefen, führte das glp lab sechs vertiefende Interviews mit Parolenfassungs-Verantwortlichen. Ziel der Interviews war es, die Herausforderungen und Bedürfnisse der Sektionen besser zu verstehen.
Die Interviews bestätigten im Kern die Resultate der Umfrage und gaben zudem wertvolle Einblicke in praktische Hürden (fehlende Tools, begrenzte Ressourcen) und in funktionierende Elemente, an die das Projekt anknüpfen konnte. Zusammenfassend lässt sich sagen:
Es folgte eine Online-Ideenküche, in der 36 Teilnehmende gemeinsam Lösungsansätze für die identifizierten Herausforderungen erarbeiteten. Dabei wurden die Ideen bewusst noch eher vage formuliert, um in einem weiteren Schritt konkretisiert zu werden. Vier hauptsächliche Stossrichtungen wurden festgehalten: